Gespräche mit dem Unbekannten
Neue Gesetze - Band 3
G. Brückner
Aus dem Inhalt:
Die höhere Sensibilität
Den physischen Körper zu entwickeln heißt, sensibler zu werden. Nun passiert normalerweise folgendes: Die Seele entwickelt sich, aber der Körper folgt nicht mit der gleichen Geschwindigkeit. Dabei soll sich aber der Körper mit der gleichen Geschwindigkeit entwickeln, soll sensibler werden. Die Sensibilität seines Nervensystems soll vergrößert werden, die seiner physischen Nerven. Das ist die Transformation.
Die Transformation findet auf dem Niveau des physischen Körpers statt, dem der physischen Nerven, des zentralen Nervensystems, des Gehirns, des Rückenmarks, jener Nerven, welche die Bewegungen der Muskeln dirigieren.
Transformation der Materie heißt unter anderem, die Sensibilität des gesamten Nervensystems zu erhöhen. Aber ein sensibleres Nervensystem zu bekommen, schafft Probleme. Sensibler zu werden bedeutet ja, man stößt sich und es tut weh, es bringt Leiden. Sich rascher zu entwickeln heißt oftmals, mehr leiden zu müssen, unter physischen Bedingungen leiden zu müssen. Eine größere Sensibilität des Körpers bringt höhere Körperschwingungen, bringt ein Fortschreiten der Transformation des Körpers, verursacht Probleme.
Anderseits soll das Leiden nicht gesucht werden. Man entwickelt sich nicht fort, wenn man am falschen Ende anfängt. Die Transformation der Materie ist ein chemischer Prozess, ein chemisch-physiologischer Prozess, der von ganz alleine funktioniert aufgrund der hochfrequenten Energien - heute. Voraussetzung dafür ist, dass man dem normalen alltäglichen Leben nicht entflieht.
Aber sich zu entwickeln heißt auch, bewusster zu werden, das normale Leben bewusster zu leben.
Und dieser Prozess des Bewusstwerden findet im Verlauf des Tätig-werden in der Materie statt. Während des Handelns treten automatisch Widerstände auf, bekommt man Reaktionen zu spüren - und Fragen tauchen auf.
Diese Fragen werden beantwortet. Vielleicht nicht sofort, aber eines Tages werden die Antworten kommen. Dann wird auch der Sinn dahinter verständlich, wird der rote Faden deutlich, leben wir unser Leben bewusster...
Fortentwicklung bedeutet höhere Sensibilität... So werden wir immer mehr lernen, uns quasi selbst zu beobachten... Wir werden zum stillen Beobachter.
Auf diese Weise sammeln wir Erfahrungen - durch unser Tun. Unser Verständnis wächst und wir lernen, neutral zu bleiben. Denn dieses stille Beobachten funktioniert nur, wenn wir innerlich neutral bleiben...
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Das neue Gleichgewicht
Wir befinden uns in einer Phase zwischen einem Gleichgewichtszustand und einem anderen. Wir haben uns daran gewöhnt, die Welt in einer bestimmten Art und Weise zu sehen. Das ändert sich jetzt. Nicht, weil sich das Äußere ändert, sondern weil wir selbst uns ändern, weil sich unsere Sicht ändert.
Die alte Welt ist noch da und die neue Welt beginnt bereits Einfluss zu nehmen. Weil beide so gänzlich anders funktionieren, gibt es Probleme im alltäglichen Leben. Wie soll man das Nichtzuvereinbarende gleichzeitig verwirklichen?
... Deswegen gibt es heute die Zyklen. Da beide Gesetzmäßigkeiten nicht gleichzeitig beachtet werden können, gilt einmal das eine, dann das andere. Die Evolution findet in Zyklen statt. Vor drei Monaten haben wir z.B. A gesagt und heute sagen wir B. Und beides ist richtig. Zuvor haben wir es von einer Seite gesehen und heute von einer anderen.
Einmal sind wir in Harmonie mit der alten Energie des Mentals; dann - später - sind wir es mit der Neuen Energie des Höheren Bewusstseins - und liegen in Konflikt mit der Energie der alten Welt.
Darum sprechen wir von der Welt des Paradoxon.
Beide Welten sind extreme Gegensätze - und beide existieren. Darauf sind die scheinbaren Widersprüche und Ungereimtheiten heutzutage zurückzuführen. Da beides gleichzeitig nicht durchgeführt werden kann, geschieht eines nach den anderen.
Bei Zyklen oben, gehen wir einen Schritt voran, gehen wir mit neuen Impulsen, neuen Möglichkeiten einen Schritt weiter in die Zukunft. Daran anschließend, bei Zyklen unten, werden wir wieder zurückgestoßen in die harten Realitäten und Beschränkungen des materiellen Lebens. Das ist das System des zyklischen Umpolung.
Es gibt immer Zeiten, das man sagt: Die Meister sind dort oben... Das sind dann Zeiten, während derer man Werkzeug ist. Dann gibt es wiederum Momente, in denen wir selbst schöpferisch und kreativ sein dürfen, in denen wir selbst handeln, selbst Meister sind!
Wenn wir uns als Meister fühlen, dann sollten wir auch Meister sein. Wenn uns nicht danach ist, dann treten wir zurück...
Genau so sollten wir einmal weich sein und dann wieder bestimmt und fest. Denn auch die Eigenart des Höheren Bewusstseins ist es, beides zu sein. Auf der einen Seite größtmögliches Laufen-lassen und Mit-gehen, auf der anderen Seite Unerbittlichkeit, Präzision, Bestimmtheit.
Solange wir uns in Null befinden und uns flexibel genug verhalten, sind wir immer so, wie wir es im richtigen Moment sein sollten.
Jedes Mal nimmt uns das Höhere Bewusstsein von unserem Platz und stellt uns etwas höher. Der Mechanismus des Höheren Bewusstseins ist pausenlose Variation, ständiger Wechsel, Tags und nachts. Man muss also ständig auf der Hut sein. Wir sind gezwungen, anpassungsfähig mitzugehen und zu fühlen, was gerade passiert.
Auf diese Weise geht die Entwicklung voran: Zuerst ein harmonischer Gleichgewichtszustand - dann neue Impulse und das Verlassen des alten Zustandes: Evolution, Irritation, Disharmonie.
Dann wieder Ruhe, neue Harmonie, ein neuer Gleichgewichtszustand. Anschließend geht es wieder von neuem los.
Jedes Mal wird unser Bewusstsein klarer, unsere Atmung weiter. So wechseln wir von einem Gleichgewichtszustand aufwärts in den nächsten, in Zyklen. Und jedes Mal müssen wir den Gleichgewichtszustand wieder finden...
Band 3 – Neue Gesetze
ISBN 3-88518-020-0
Preis 12,50 €